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Nichtinvasives Diagnostikverfahren bei Hautkrebs

Häufig ist es bei Tumoren bzw. bei Verdacht auf Hautkrebs erforderlich die Diagnose durch eine Gewebeprobe zu sichern. Eine Gewebeprobe bedeutet immer einen kleinen operativen Eingriff in örtlicher Betäubung und stellt eine Momentaufnahme dar, die nicht dazu geeignet ist, Veränderungen im Laufe der Zeit zu beobachten. Seit einigen Jahren gibt es neue bildgebende Verfahren, die sogenannte Optische Kohärenztomographie (OCT).

Dieses Verfahren arbeitet mit Infrarot-Licht, welches tief in die Haut eindringen kann. Die Bildaufnahme geschieht berührungslos und ohne Vorbehandlung.

Die Messung dauert nur ein paar Sekunden und die Bilder stehen für die Diagnostik sofort zur Verfügung, sodass auch unmittelbar eine adäquate Therapie eingeleitet werden kann. OCT kann bei lichtgeschädigter Haut eingesetzt werden, um größere Flächen zu scannen und somit weißen Hautkrebs auch ohne Gewebeprobe zu erkennen. Mittels OCT können Basalzellkarzinome von aktinischen Keratosen unterschieden werden. Gleichzeitig kann eine Tumordickenmessung und Ausbreitungsdiagnostik erfolgen. Ein weiteres positives Kriterium ist, dass mit dem OCT Verfahren ein vorhandener Nagelpilz eindeutig festgestellt werden kann.